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<pre>Darauf lässt sich aufbauen, denn die Gesamtsituation der Stuttgarter ist noch immer heikel.  <p> Vor allem die erste Halbzeit verschlief Bremen komplett und lag zur Halbzeit verdient mit 0:2 zurück. Dass die Werderaner nicht voll bei der Sache waren, belegt auch die Laufleistung: Hannover lief mit 122 Kilometern fast acht mehr als die Bremer und legten mit 250 Sprints auch 55 Spurts mehr hin.  <p>  Weinzierl weiß um die schwierige Situation — und wie wichtig ein Punktgewinn in Sinsheim wäre. <p> Entsprechend große Schockwellen löste die Nachricht aus, dass sich der bis dato noch verlässlichste Knipser Niederlechner kurz vor der Länderspielpause einen Kniescheibenbruch zugezogen hat — und somit wohl erst in der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung steht. <p>  Mit der jüngsten Niederlage in Hoffenheim hat sich der freie Fall des FC Schalke naturgemäß noch einmal beschleunigt. Die Gladbacher Fohlen bekommen es in der Veltins-Arena nun sogar mit einem Träger der roten Laterne zu tun.  </pre>


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<pre>Anders als Frankfurt würden die Werderaner bei einer Niederlage sowie einem gleichzeitigen Triumph Stuttgarts nämlich auf jeden Fall absteigen.  <p> Klar also, dass nach dem Schlusspfiff erstmal die Enttäuschung überwog. Nachdem Walpurgis aber noch auf dem Rasen einer Spielerkreis bilden ließ und seine Mannen wieder aufrichtete, wich dieses Gefühl schon bald wieder der Zuversicht.  <p>  Allerdings hatte der deutsche Rekordmeister genügend Zeit, um sich auf die Post-Guardiola-Ã„ra einzustellen. Mit Carlo Ancelotti wurde folglich schon beizeiten ein Nachfolger präsentiert, mit dem man sich um die Zukunft wohl gleichfalls keine Sorgen machen muss. <p> Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, steht aber freilich noch in den Sternen. <p>  Der Traum von der „Königsklasse“ könnte jedoch in den kommenden 90 Minuten zu Ende sein. Eine Niederlage bei Werder und ein gleichzeitiger Sieg von Hoffenheim in Stuttgart und Leverkusen wäre vorzeitig aus dem Rennen für die europäische Elite-Liga.  </pre> 


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<pre> – Ralph Hasenhüttl konnte auch dem glanzlosen Sieg gegen Bremen persönliche Glücksmomente abgewinnen.  <p> Der überraschende 1:0-Auswärtserfolg bei Hertha BSC sollte für den SV Werder Bremen ein Befreiungsschlag im Kampf gegen Abstieg gewesen sein.  <p>  Letztlich war es somit nicht ganz zufällig nur diversen Standardsituationen zu verdanken, dass sich die Hertha in dem dürftigen Kick trotzdem erfolgreich über Wasser hielt: Mit zwei im Hamburger Kasten untergebrachten Ecken bog das Team beruhigend früh auf die Siegerstraße ein. <p>  „Jetzt wissen wir, dass wir in der Bundesliga mithalten können“, richtete der 73-Jährige der Mannschaft viel Lob aus. Dies bewiesen sie jedoch bereits in den vergangen Spielen. <p>  Werder-Angreifer Max Kruse: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten unsere Möglichkeiten. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig musst du dir die erstmal erarbeiten. Wir haben gezeigt, was wir für einen Fußball spielen wollen.“  </pre>


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<pre> Ein Grund dafür ist, dass Leverkusen in der Rückrunde nicht mehr so torgefährlich ist, wie im ersten Saisonabschnitt. Gab es von Spieltag 1 bis 17 insgesamt 34 Leverkusen-Tore, so erzielte die Bayer-Truppe in den 15 Rückrunden-Matches nur 21 Treffer.  <p> „Wir haben in zehn Spielen 23 Tore kassiert. Da müssen wir schleunigst was ändern, sonst bestehst du in der Bundesliga nicht.“ – Daniel Didavi fand nach dem 3:4 gegen Leverkusen klare Worte.   <p> Einer wird in Stuttgart definitiv fehlen: Flügelflitzer Kingsley Coman fällt verletzungsbedingt monatelang aus. <p>  Besonders an der Auswärtsschwäche muss Hecking den Hebel ansetzen. Mit lediglich drei Toren abseits der Volkswagen-Arena agieren Bas Dost und seine Stürmerkollegen auswärts erschreckend harmlos. Caligiuri hat zwei Mal getroffen, Bendtner ein Mal.  <p> „Die letzten zehn Minuten haben wir naiv gespielt“, haderte Marco Reus mit dem Punktverlust.  </pre>


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<pre> Wir Wettfreunde erwarten eine spannende Partie, die Wettanbieter sagen eine relativ klare Angelegenheit für die Königsblauen voraus. Beide Mannschaften setzen im Vergleich zur vergangenen Spielzeit vermehrt auf Offensive, daher sollten die Fans eine abwechslungsreiche Partie zu sehen bekommen, in der sowohl Schalke als auch Köln ihr Heil im Angriff suchen werden.  <p> In der Mercedes-Benz-Arena sieht es sogar noch besser aus: Schalke hat nicht nur die jüngsten drei Auswärtsspiele beim VfB gewonnen, sondern dabei auch nicht einmal einen einzigen Gegentreffer kassiert (2:0, 1:0, 4:0).  <p>  Damit sich ein solches Szenario nicht wiederholt, will die Mannschaft von Friedhelm Funkel auch in der Ferne punkten. <p>  Neun Siege haben die Borussen bereits am Konto. Der jüngste gelang erst am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart (3:0).  <p> In Stuttgart macht sich schön langsam Nervosität breit, was auch daran zu erkennen ist, dass bereits die ersten Trainer-Diskussionen die Runde machen.  </pre>


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